Wir stehen an der Steilküste, vor uns der Ozean.
Wir sehen in diesen Sturm hinein, diese überwältigende Kraft.
Sie paralysiert uns mit ihrer Schönheit und Kraft.
Sie macht Angst, aber sie fesselt uns...
Wir denken nicht. Wir fühlen.
Fühlen Nacktheit. Unsere Nacktheit.
Mit ganzen Lungen schnappen wir nach Luft.
Überwältigt von unserem Empfinden.
Dann wird uns langsam kalt, nass und hässlich.
Wir wollen ins warme Haus zurück, uns einen schönen,
heißen Tee gönnen. Einfach in den Sessel lümmeln, dabei
einen schönen Film gucken.
Und jeden Tag sitzen wir vor unserem Fernseher, trinken
guten Tee und überlegen was wir morgen machen.
Wir fühlen schon lange nichts mehr und die Knochen tun
weh...
Wir schauen ins Leere und sehnen uns nach diesem
Sturm, dem Ozean... Um wieder zu fühlen.